La reconfigurabilité pour une production plus individualisée

Zunehmende Produktvielfalt, schwankende Nachfrage und ein dynamisches Produktionsumfeld stellen produzierende Unternehmen vor große Herausforderungen. Rekonfigurierbare Produktionssysteme können Unter-nehmen dabei unterstützen, ihre Produktionsprozesse schnell und kosteneffizient auf sich stetig wandelnde Anforderungen anzupassen. Insbesondere in der Kombination mit den aktuellen Trends Digitalisierung, Servitisierung und Nachhaltigkeit liegt ein großes Potenzial für Unternehmen zur langfristigen Steigerung ihrer Produktivität. Die Einführung und Implementierung sol-cher rekonfigurierbarer, digitalisierter, servitisierter und nachhaltiger Produktionssysteme (RDS²-Produktionssysteme) ist durch eine hohe Komplexität geprägt und bedarf Expertise.

Im Forschungsprojekt RDS²-Production arbeitet deshalb ein Forschungsteam der Technischen Universität München, des Mines Saint-Etienne und des IMT Atlantique gemeinsam an einem ganzheitlichen Framework, das Unternehmen bei der Beschreibung und Kategorisierung von Entscheidungssituationen im Kontext von RDS²-Produktionssystemen anleitet und bei der an-schließenden Lösungsfindung unterstützt.

Modéliser les systèmes de production

Der Fokus liegt hierbei auf der Modellierung der Zusammenhänge zwischen den Themenfeldern Rekonfiguration, Digitalisierung, Servitisierung und Nachhaltigkeit. So bietet z. B. die Digitalisierung Möglichkeiten, die Planung und Steuerung rekonfigurierbarer Produktionssysteme zu unterstützen, wohingegen ein nach-haltiger Ressourceneinsatz die Betriebskosten von Produktionssystemen senkt. Nach der Analyse der aktuellen Herausforderungen und Potenziale von RDS²- Produktionssystemen im Austausch mit Industrieunter-nehmen zu Projektbeginn, wird aktuell das Framework konzipiert. Abschließend werden die erzielten Lösungsansätze in ausgewählten Case Studies evaluiert.

 

 

Contact :

Morwenna Joubin
morwenna.joubin@tum.de

 

 

Cet article est publié dans le cadre d’un partenariat avec l’Académie franco-allemande pour l’industrie du futur (pilotée par l’IMT et l’université technique de Munich).