« L’économie allemande remonte péniblement la pente de la crise du Corona »

Joachim Lang, Secrétaire Général du BDI
Crédit : © BDI

Joachim Lang , Secrétaire Général du Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI, équivalent du MEDEF) a reçu Acteurs du franco-allemand dans ses bureaux berlinois. L’occasion de dresser un état des lieux de la situation économique en Allemagne. « Une deuxième vague serait dramatique pour l’industrie allemande, notamment les entreprises exportatrices dont les carnets de commande pour l’année à venir ont chuté » explique Joachim Lang qui craint « une vague de faillites à partir de cet automne ». Le Secrétaire Général du BDI appelle les autorités à éviter toutes nouvelles restrictions qui bloqueraient l’activité économique.

Wie ist die deutsche Industrie bislang mit der Corona-Krise fertig geworden?
Joachim Lang: Der Tiefpunkt der Krise ist durchschritten. Die deutsche Wirtschaft kämpft sich mühsam aus dem Corona-Tal. Wir rechnen angesichts einer etwas rascheren Erholung der Wirtschaft in Deutschland noch mit einem Rückgang der wirtschaftlichen Leistung in Höhe von 5,4 Prozent im laufenden Jahr. Frühestens 2022 wird die Volkswirtschaft wieder das Vor-Krisen-Niveau erreichen. Industrielle Unternehmen haben sich mit großen Anstrengungen im Bereich der Hygienemaßnahmen auf einen Wiederhochlauf der Produktion und der Geschäftstätigkeiten erfolgreich vorbereitet. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind jedoch noch lange nicht ausgestanden. Insgesamt sind die deutschen Exporte zwischen Januar und Juli des laufenden Jahres um 13,1 Prozent und die Importe um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Das ist die tiefste Rezession der Welt seit mehr als einem halben Jahrhundert. Schon dies bremst das Wachstum um 2,1 Prozentpunkte. Die Pandemie hat die Weltwirtschaft – in ungeahntem Tempo und bislang unbekannter Tiefe – auf die schiefe Bahn gebracht. Zeitweise Grenzschließungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferket ten haben den deutschen Außenhandel in der Corona-Krise massiv ausgebremst. Wegen der Einschränkung von Geschäf tsreisen konnten zudem viele Investitionen vor Ort nicht abgeschlossen werden. Das hinterlässt Spuren, das lässt sich nicht schnell aufholen…

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