Prinzipien der Kreislaufwirtschaft am Beispiel von PV-Modulen

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Seit Anfang der 2000er-Jahre erfolgt in Deutschland und Frankreich ein stetig steigender Zubau von PV-Anlagen. Zunächst wurden vor allem Anlagen auf Dächern montiert, seit 2005 werden zunehmend auch Freiflächenanlagen installiert. Anlagen werden vom Gesetzgeber in beiden Ländern seit über 20 Jahren gefördert, so dass ab Ende des Jahres erste Betreiber vor der Entscheidung zum weiteren Vorgehen nach Auslauf der Förderung stehen.

Nachdem PV-Module eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren aufweisen, ist ein Weiterbetrieb möglich. Auch könnten Betreiber am selben Standort leistungsfähigere Module installieren oder funktionsfähige Module weiterverkaufen. Am Ende der Projektlebensdauer wird ein Recycling erforderlich. Eine Studie der internationalen Energieagentur geht davon aus, dass im Jahr 2030 weltweit zwischen 1.700 und 8.000 Kilotonnen an Abfall aus ausgedienten PV-Anlagen entstehen wird, der Anteil Deutschlands dürfte bei über 10 % liegen, der Frankreichs bei rund 2 %…

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