Quel avenir pour la relation transatlantique ?

Par Max Maldacker,
Directeur Communication et Affaires publiques d’Acteurs du franco-allemand,
Consul Général d’Allemagne à Lyon (juillet 2017- juillet 2020)

 

« Ce qui s’est déjà produit sous Obama ne changera pas non plus sous Biden: un alignement de plus en plus fort de la boussole américaine sur l’empire du Milieu. »

Nach dem vierjährigen Albtraum mit Donald Trump im Weissen Haus ist es Zeit, ein neues Kapitel der transatlantischen Beziehungen aufzuschlagen. Bundesaussenminister Maas und sein französischer Amtskollege Le Drian haben in einem gemeinsamen Artikel für « Le Monde » und « Washington Post » einige Ideen vorgestellt, welche für den diplomatischen Sprachgebrauch ziemlich deutlich werden. Es gebe im transatlantischen Verhältnis einiges zu reparieren, heisst es da.

Ouvrir un nouveau chapitre

Große Erwartungen richten sich an Joe Biden, und in der Tat sind einige Ankündigungen des gewählten Präsidenten erfreulich und vielversprechend. Dazu gehört der Wiedereintritt in das Pariser Klimaabkommen sowie in die Weltgesundheitsorganisation. Auch ein deutlicheres Auftreten gegenüber den Autokraten dieser Welt gehört dazu, ganz wichtig ist auch die große Sympathie, die Biden der Europäischen Union und ihren Institutionen entgegen bringt, ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger und dessen Aussenminister Pompeo, welche die EU mit Spott und Häme übergossen haben und offen den Brexit unterstützten. Das Verhältnis zu China wird weiterhin einen wichtigen Platz einnehmen, das Rad der Geschichte wird sich allerdings nicht zurückdrehen lassen. Was sich bereits unter Obama abzeichnete, wird  auch Biden nicht mehr ändern: ein immer stärkeres Ausrichten der amerikanischen Kompassnadel auf das Reich der Mitte…

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